Lauf gegen die Kälte 2.0
Liebe Freundinnen und Freunde,
es gibt viel Neues, viel Hoffnungsvolles und Energiereiches und das mündet in ein großes Projekt, das ich im April 2026 sehr zuversichtlich starte. Meinen zweiten moralischen Triathlon nämlich. Denn reden tun Viele und viel dummes und zersetzendes Zeug dazu, kriegerisch rasseln die Gedanken zahlreicher Menschen, dauernd hält die Angst die Augen auf das Böse gerichtet, dabei sind gleichzeitig in aller Stille so viele gute Kräfte am Werk. Diese sichtbarer zu machen wird schon eine Menge bewirken und ich freue mich, wenn ihr mich dabei begleitet und mir dabei helft.
Von 2008 bis 2011 war ich unterwegs mit meinem moralischen Triathlon.
1000km Laufen für Wohnungslose, 850km Schwimmen für den Artenschutz und 7000km Radfahren für eine gerechtere Flüchtlingspolitik. Dazu
allabendlich Konzerte, in denen für entsprechende Hilfsprojekte
gesammelt wurde.
Viele Menschen haben damals ein großes Herz bewiesen, sind mit mir gelaufen, geschwommen, geradelt, haben Übernachtungsplätze gestellt, bei der Organisation geholfen oder gespendet, um die Unkosten tragen zu können, und uns geholfen, damit möglichst viel von den abendlichen Spenden weitergegeben werden kann.
Nun wiederhole ich dieses Projekt mit etwas anderen Schwerpunkten, denn
in Zeiten einer zunehmenden gesellschaftlichen Verhärtung, eines
wachsenden Gegeneinanders zwischen den Kulturen, zwischen Frau und Mann
und Jung und Alt gibt es keine wichtigeren Orte als die, in denen sich
Menschen vorurteilsfrei begegnen können und es gibt keine wichtigeren
Berufe als die, die Gestrauchelten und Notleidenden Schutz, Trost und
Hilfe geben. Statt einen weiteren kriegerischen Appell zu formulieren,
möchte ich mit meinem Projekt „Der Lauf gegen die Kälte“ die öffentliche
Aufmerksamkeit auf diese wunderbaren Begegnungsstätten legen, die es in
jeder Stadt gibt, und auf die vielen Menschen, die sich, ungeachtet
einer immer gestressteren Außenwelt, entscheiden, für andere da zu sein:
in der sozialen Arbeit, in Pflegeberufen und im Ehrenamt.
Diese Inseln des Friedens möchte ich besuchen – und mit mir viele
wunderbare Kolleginnen und Kollegen aus der Welt der Musik, des
Theaters, des Kabaretts und der Dichtung, die ihre Kunst in diese Orte
hineintragen, öffentliche Aufmerksamkeit schaffen und für ein
respektvolles und interessiertes Miteinander werben, für Brücken von
Mensch zu Mensch statt Abgrenzung, Hetze und digitaler Vereinsamung.
Dies soll tagsüber in zahlreichen Begegnungsstätten und sozialen
Einrichtungen stattfinden wie z.B. in Obdachlosenheimen, integrativen
Einrichtungen, Altenheimen, interkulturellen Vereinen, Stadtteilzentren,
Frauenhäusern u.v.a.
Abends wird dann ein öffentliches Konzert stattfinden, in dessen Rahmen
sich die Einrichtungen und Vereine vorstellen können und dringend
benötigte Spenden für wichtige Projekte gesammelt werden. So gibt jeder
Gast für seine eigene Stadt.
Als „verbindendes Element“ zwischen den Städten werden wir immer ca.
10-15 km in die Städte hineinlaufen. So bekommt die Aktion einen
Demo-Charakter, viele können sich anschließen, es entsteht genug Raum
für Gespräche und Begegnungen. Wir erreichen die Einrichtungen zu Fuß.
Start- und Zielpunkte werden bekannt gegeben. Die Aktion mündet abends
im großen Abschlusskonzert, bevor es am nächsten Morgen weitergeht.
Spendeneinnahmen und -weitergabe wird transparent veröffentlicht.
Es würde mich sehr freuen, wenn ihr Zeit und Lust findet, mich zu unterstützen. Anbei ein Aufruf, den ihr gerne weitergeben oder in den sozialen Netzwerken verbreiten könnt.
Insgesamt touren wir erst im Westen von Flensburg nach Lörrach, in der zweiten Jahreshälfte eher östlich von Garmisch nach Rostock.
Ein paar Städte stehen schon mit konkreten Terminen und Spielorten fest, so z.B. am
26.04 Flensburg, Theaterschule
13.05 Düsseldorf, Kulturkirche Kaiserswerth
23.06 Oldenburg, PFL-Haus
Auch in Hannover, Braunschweig, Essen, Gelsenkirchen, Karlsruhe, Kaiserslautern, Mannheim und Frankfurt/Main sind die Planungen sehr fortgeschritten und überhaupt wird das Projekt sehr gut angenommen!
Lasst uns gemeinsam einstehen für eine sanfte und solidarische, farbenfrohe und lebensbejahende Welt.
Freue mich auf euch!
Heinz
